BARF-Hundefutter: Wissenswertes in aller Kürze

Das Sortiment an herkömmlichem Hundefutter kennt keine Grenzen: Da gibt es Nassfutter, Trockenfutter, halb-feuchte Marken, Premiumsorten oder Billigprodukte. Und vermehrt kommen dann auch die BARF-Futtersorten ins Spiel. Barfen Sie schon oder haben Sie nur davon gehört und wollen nun wissen, ob es das Richtige für Ihren vierbeinigen Liebling ist? Einige halten BARF vielleicht für einen Modetrend, für eingefleischte BARFer wiederum ist es die einzige Alternative einen Hund natürlich und gesund zu ernähren. In manchen Internetforen wird das BARF-Konzept heiß diskutiert, vielleicht auch, weil es eben die traditionelle Hundefutterindustrie infrage stellt. Denn oft wird mit natürlichen Bestandteilen geworben, meist sind dann aber doch Konservierungsstoffe und Zusätze enthalten. Dinge, die einfach nicht in ein Hundfutter gehören.

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Der Begriff „BARF“ kommt aus dem Englischen und steht als Abkürzung unter anderem für „Bones and Raw Food“. Im Deutschen wird der Begriff meist mit „Biologisch Artgerechtes Rohfutter“ erklärt. Wie der Begriff im Englischen verrät, sind die Hauptbestandteile des BARF-Speiseplans rohe Knochen und rohes Fleisch. Deren Anteil sollte bei 90 bis 96 Prozent liegen. Die restlichen Bestandteile können Gemüse, Obst und Öle sein. Als Fleischquellen sind Rind, Huhn, Pute, Schaf oder auch Pferd gut geeignet. Am besten schauen Sie am Anfang, was Ihr Hund gerne mag. Wichtig ist, ihm viel Abwechslung zu bieten.

Ein Hund, der sein Leben lang nur Trockenfutter oder andere Fertignahrung bekommen hat, braucht eine Weile bis er sich an das nährstoffreiche BARF-Futter gewöhnt. Es kann auch passieren, dass Ihr Hund während der Umstellung erbricht oder Durchfall bekommt. Das ist kein Grund zur Sorge und wird sich nach ein bis zwei Wochen geben.

Gerade Knochen zu fressen, das ist anfangs ungewohnt und kann zu Erbrechen führen. Der Hundemagen muss sich an das Material gewöhnen.

Was sind die richtigen Futtermengen? Eine Faustregel ist: Die tägliche Menge sollte bei zwei bis fünf Prozent des Körpergewichts liegen. Je nach Bewegungsdrang oder Lebensumgebung kann diese Menge natürlich je nach Hund etwas abweichen. Wichtig ist, dass Sie das Gewicht Ihres Hundes genau beobachten. Es sollte möglichst konstant bleiben.

Mit BARF wird Ihr Hund gesünder und vitaler erscheinen. Auch unangenehme Begleiterscheinungen des Fertigfutters, wie üble Gerüche oder andere Ausdünstungen sollten mit dem Wechsel auf das BARF-Futter abnehmen oder ganz verschwinden. Auch die Stuhlmenge wird sich bei den meisten Hunden verringern, da der Körper viel mehr von der Nahrung verwenden kann. Machen Sie sich keine Gedanken, wenn es zu einigen Veränderungen kommt, meistens sind sie positiver Natur.

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